Cloudy Deliveries ist ein besonders erfreuliches Beispiel für einen ganzheitlichen Ansatz von sozialem Engagement. Es begann seine Tätigkeit kurz vor der Corona Pandemie als Velokurierdienst, um Jugendlichen im Township Langa von Kapstadt eine kleine Beschäftigung und Verdienstmöglichkeit ermöglichen und die Haushalte mit dem täglichen Bedarf zu versorgen.
Kennzeichnend für die Bevölkerung in den Townships von Kapstadt ist die hohe Arbeitslosigkeit bei einem Mangel an bezahlter Verdienstmöglichkeiten. Dies hat eine grosse Armut zur Folge, die vor allem bei Jugendlichen nicht selten zu Schulabbrüchen und einer kriminellen Laufbahn führen.
Kennzeichnend für die Bevölkerung in den Townships von Kapstadt ist die hohe Arbeitslosigkeit bei einem Mangel an bezahlten Verdienstmöglichkeiten und damit eine grosse Armut. Dadurch werden viele Familien gezwungen, alle nur möglichen Jobs anzunehmen und für einen sehr geringen Verdienst oft einen weiten Arbeitsweg in Kauf zu nehmen. Familiäre Strukturen, Erziehung und Ausbildung geraten in den Hintergrund. Schulabbrüche sind an der Tagesordnung. Bei Jugendlichen ist die Gefahr gross, mit illegalen Geschäften die Zukunft aufs Spiel zu setzen.
Der Grossteil der Bevölkerung in den Townships lebt in sogenannten „Sacks“ (Schäks). Das sind kleine Blech – oder Holzhütten, die auf einer dünnen Schicht betonierter Fläche stehen, die ohne Fundament oder Armierung auf losen Untergrund gegossen wird. Jährlich entstehen neue solcher „Bauzonen“, damit Familien und Freunde einander helfen können, mit einfachsten Mitteln ein dringend benötigtes neues Zuhause zusammen zu basteln. Das Leben spielt sich meistens unter freiem Himmel und vor Sacks der Bewohner ab. Oft dient ein einziger, kleiner Raum von 3 x 3m mit einem Kocher und Wasserbehälter als Wohn-schlafstube. Sanitäre Anlagen gibt es meistens nur im Quartierzentrum. Im Winter und bei Regen stehen in vielen Behausungen die Böden unter Wasser, das durch die undichten Dächer oder von aussen hinein dringt. Auch sonst wird die Kanalisation höchst selten unterhalten und auf deren Funktionstüchtigkeit überprüft. Toiletten gibt es keine in den Sacks, dafür benutzt man einen Plastikeimer, den man am Morgen in den verstopften Gulli leert, oder man kniet sich einfach etwas geschützt vor den Augen der Nachbarn in einer Ecke nieder. Viele Familien können sich keine tägliche, warme Mahlzeit leisten, oder es reicht gerade für das Familienmitglied, welches es am dringendsten braucht. Eine weitere Herausforderung ist die Registrierung der neugeborenen Kinder: Weil einerseits das Geld für eine Transportmöglichkeit in die Metropole Kapstadt fehlt und viele Eltern grundsätzlich mit den bürokratischen Alltagsgeschäften in der unüberschaubaren Grossstadt überfordert sind, bleiben viele Neugeborene unregistriert und damit im Prinzip vom öffentlichen Leben mit seinen sozialen Angeboten abgeschnitten. Als eine vieler Konsequenzen davon ist eine Behandlung in einem Krankenhaus nicht möglich.
Die afrikanische Regierung scheint sich damit abgefunden zu haben, dass es zwei existierende Welten gibt: Die in den Townships und die übrige. Lebensverändernde Hilfe können die Gemeinschaften in den Townships von den Machthabern und Reichen nicht erwarten, Wahlparolen hin oder her. Gleichzeitig hilft ein optimistischer Ideenreichtum und eine fast schon fatalistisch anmutender Pragmatismus den Township- Gemeinschaften, an der Hoffnung auf eine bessere Zukunft festzuhalten. Das Leben geht für sie weiter, es kann (ja) nur besser werden.
Die wichtigsten Townships von Kapstadt sind neben Langa, Nyanga, Gugulethu, Crossroads, Khayelitsha, und für die Coloureds Mitchells Plain.
Der Name ‚Langa‘ bedeutet wörtlich übersetzt ‚Die Sonne‘. Der Verein LANGA entlehnt seinen Namen von diesem Township.
Langa wurde bereits 1927 gegründet und ist somit das älteste Township in Kapstadt. Heute leben ca 60‘000 Menschen auf 4km in Langa. Langa ist 12 km vom Stadtzentrum entfernt und liegt an der Süd – Autobahn zum Flughafen Kapstadt. Es liegt ein Plan des Ministeriums für Tourismus vor, der will, dass der Flughafen von Kapstadt verlegt wird, damit die Touristen nicht an den „hässlichen und stinkenden“ Townships – speziell an Langa – vorbeifahren müssen, wenn sie über die Autobahn in die Stadt hinein oder von dort zum Flughafen fahren.
Kapstadt war 1985 diejenige südafrikanische Stadt, in der die Rassentrennung am weitesten fortgeschritten war.
Nur fünf Prozent der Einwohner lebten im „falschen“ Stadtteil. Seit dem Ende der Apartheid 1994 hat sich daran nichts geändert, eine Durchmischung der Bevölkerung findet in der 4,8 Mio Metropole bis heute nicht statt.
Die Wohngebiete wurden während der Apartheid in verschiedene Sektoren einteilt: Die weisse Bevölkerung, die die Minderheit ausmachte, besass die besten Wohnlagen in Zentrumsnähe oder in attraktiven Vororten. Daran schlossen sich die Gebiete der „Coloured“ -Bevölkerung an, die auch aus ihren angestammten Wohngebieten in der Innenstadt vertrieben wurden. Die schwarze Bevölkerung wurde schliesslich in den am weitesten vom Zentrum entfernten Gebieten untergebracht. Dort entstanden auf unbebauten Flächen die sogenannten Townships.
Seit Herbst 2023 unterstützen Privatpersonen sowohl ideell wie auch finanziell diverse soziale und präventive Aktivitäten in Langa, dem ältesten Township von Capetown/Kapstadt, Südafrika.
Aus diesem Engagement entstand der Verein LANGA, der im Mai 2024 in der Schweiz gegründet wurde.
Im Fokus steht die Unterstützung von bestehenden oder entstehenden örtlichen Projekten und Institutionen in den Townships von Kapstadt, die mit den Vereinszielen übereinstimmen. Dazu gehört auch das Bereitstellen von Infrastrukturen und technischen Hilfsmitteln, die der Förderung und Unterstützung der genannten Projekte und Institutionen dienen.
Die Unterstützung und Förderung eines Netzwerkes der vom Verein LANGA unterstützten Projekte und Institutionen – insbesondere auch zu Fundraising – und Marketingzwecken – soll den Verantwortlichen in den Townships letzendlich dazu dienen, eine finanzielle Stabilität, eine Selbständigkeit und Unabhängigkeit zu erreichen.
Damit wir unsere Ziele erreichen können, wollen wir mit unseren örtlichen Verantwortlichen in Langa möglichst unbürokratisch zusammenarbeiten. Effektivität und Nachhaltigkeit heisst für uns, sich optimal nach den realen Bedürfnissen zu richten. Dabei orientieren wir uns an den Prinzipien von Good Governance und haben uns verpflichtet, nach diesen Grundsätzen zu arbeiten.

Markus Giger (links) wird in den Velo- Kurierdienst von Cloudy Deliveries eingeführt.
Lernen Sie die engagierten Köpfe hinter LANGA kennen, die sich für die jungen Menschen in den Townships von Kapstadt einsetzen.

Die jungen Menschen im Township Langa brauchen weder unser Mitleid noch unsere Belehrung.
Durch ihre Arbeit bei Cloudy Deliveries können die verpflichteten Jugendlichen Verbindlichkeit, Verantwortung und Eigenständigkeit erlernen und ihrer Zukunft mit Hoffnung begegnen. Eine grosse Motivation für diese jungen Menschen ist sicher auch, dass sie sich dadurch einen kleinen Verdienst für sich und ihre Familien erwirken können.
Nebst ihrem überzeugten Engagement an den jungen Menschen und in ihrem Township, versuchen Colin und Sive für ihr Anliegen an Preisausschreibungen oder kleineren Symposien Unterstützung zu finden. Bisher konnten sie einen Preis von 2’200 CHF und einen aufladbaren Stromakku gewinnen. Und nicht zuletzt hat ihr beherztes Auftreten in den Social Media auch uns auf sie aufmerksam gemacht und die erste Kontaktaufnahme ermöglicht.
Als Ansprechspersonen sind sie auch oft mit Eltern, Lehrern und Kleinunternehmern im Kontakt und gleichsam Sprachrohr für die vielen kleinen und grösseren Herausforderungen der jungen Generation.
Was ihnen dient sind loyale, unabhängige und engagierte Partner, die mitdenken und auf die sie sich verlassen können, damit sie ihre eigene Zukunft aktiv gestalten können. Das ist Teamarbeit, die meinen Werten entspricht und für die ich gerne mehr gebe.

Als ich zum ersten Mal von diesem Projekt im Township Langa erfuhr, wusste ich sofort in meinem Herzen, dass ich Teil davon sein möchte.
Durch ihre Arbeit bei Cloudy Deliveries können die verpflichteten Jugendlichen Verbindlichkeit, Verantwortung und Eigenständigkeit erlernen und ihrer Zukunft mit Hoffnung begegnen. Eine grosse Motivation für diese jungen Menschen ist sicher auch, dass sie sich dadurch einen kleinen Verdienst für sich und ihre Familien erwirken können.
Nebst ihrem überzeugten Engagement an den jungen Menschen und in ihrem Township, versuchen Colin und Sive für ihr Anliegen an Preisausschreibungen oder kleineren Symposien Unterstützung zu finden. Bisher konnten sie einen Preis von 2’200 CHF und einen aufladbaren Stromakku gewinnen. Und nicht zuletzt hat ihr beherztes Auftreten in den Social Media auch uns auf sie aufmerksam gemacht und die erste Kontaktaufnahme ermöglicht.
Als Ansprechspersonen sind sie auch oft mit Eltern, Lehrern und Kleinunternehmern im Kontakt und gleichsam Sprachrohr für die vielen kleinen und grösseren Herausforderungen der jungen Generation.
Es ist mir ein Privileg, junge Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen und ihnen zu helfen, ihre Zukunftspläne zu realisieren.

Der Verein LANGA ist für mich ein Musterbeispiel für eine gelungene Entwicklungszusammenarbeit:
Durch ihre Arbeit bei Cloudy Deliveries können die verpflichteten Jugendlichen Verbindlichkeit, Verantwortung und Eigenständigkeit erlernen und ihrer Zukunft mit Hoffnung begegnen. Eine grosse Motivation für diese jungen Menschen ist sicher auch, dass sie sich dadurch einen kleinen Verdienst für sich und ihre Familien erwirken können.
Nebst ihrem überzeugten Engagement an den jungen Menschen und in ihrem Township, versuchen Colin und Sive für ihr Anliegen an Preisausschreibungen oder kleineren Symposien Unterstützung zu finden. Bisher konnten sie einen Preis von 2’200 CHF und einen aufladbaren Stromakku gewinnen. Und nicht zuletzt hat ihr beherztes Auftreten in den Social Media auch uns auf sie aufmerksam gemacht und die erste Kontaktaufnahme ermöglicht.
Als Ansprechspersonen sind sie auch oft mit Eltern, Lehrern und Kleinunternehmern im Kontakt und gleichsam Sprachrohr für die vielen kleinen und grösseren Herausforderungen der jungen Generation.
Von der Schweiz aus unterstützen wir ein soziales Projekt, das von zwei jungen Männern aus dem Township für Jugendliche in ihrem Township entwickelt wurde. So gelingt es uns gemeinsam, einer jungen Generation in äusserst prekären Verhältnissen eine Zukunftsperspektive aufzuzeigen.

Die Bedürfnisse von Jugendlichen liegen mir überall auf dem Herzen, und sich über soziale Themen auszutauschen gehört in meinem Umfeld seit meiner Kindheit dazu.
Durch ihre Arbeit bei Cloudy Deliveries können die verpflichteten Jugendlichen Verbindlichkeit, Verantwortung und Eigenständigkeit erlernen und ihrer Zukunft mit Hoffnung begegnen. Eine grosse Motivation für diese jungen Menschen ist sicher auch, dass sie sich dadurch einen kleinen Verdienst für sich und ihre Familien erwirken können.
Nebst ihrem überzeugten Engagement an den jungen Menschen und in ihrem Township, versuchen Colin und Sive für ihr Anliegen an Preisausschreibungen oder kleineren Symposien Unterstützung zu finden. Bisher konnten sie einen Preis von 2’200 CHF und einen aufladbaren Stromakku gewinnen. Und nicht zuletzt hat ihr beherztes Auftreten in den Social Media auch uns auf sie aufmerksam gemacht und die erste Kontaktaufnahme ermöglicht.
Als Ansprechspersonen sind sie auch oft mit Eltern, Lehrern und Kleinunternehmern im Kontakt und gleichsam Sprachrohr für die vielen kleinen und grösseren Herausforderungen der jungen Generation.
Mit der Gründung unseres Vereins bot sich für mich eine willkommene Gelegenheit, sich für die heranwachsende Generation in einem anderen Erdteil zu engagieren.

Ich bin mir sicher, dass wir mit unserem Engagement eine Verbesserung der sozialen Umstände in Langa ermöglichen.
Durch ihre Arbeit bei Cloudy Deliveries können die verpflichteten Jugendlichen Verbindlichkeit, Verantwortung und Eigenständigkeit erlernen und ihrer Zukunft mit Hoffnung begegnen. Eine grosse Motivation für diese jungen Menschen ist sicher auch, dass sie sich dadurch einen kleinen Verdienst für sich und ihre Familien erwirken können.
Nebst ihrem überzeugten Engagement an den jungen Menschen und in ihrem Township, versuchen Colin und Sive für ihr Anliegen an Preisausschreibungen oder kleineren Symposien Unterstützung zu finden. Bisher konnten sie einen Preis von 2’200 CHF und einen aufladbaren Stromakku gewinnen. Und nicht zuletzt hat ihr beherztes Auftreten in den Social Media auch uns auf sie aufmerksam gemacht und die erste Kontaktaufnahme ermöglicht.
Als Ansprechspersonen sind sie auch oft mit Eltern, Lehrern und Kleinunternehmern im Kontakt und gleichsam Sprachrohr für die vielen kleinen und grösseren Herausforderungen der jungen Generation.
Als Teil des Teams kann ich wesentlich zum Gelingen beitragen und mit meiner Arbeit den Vorstand dort unterstützen, wo an der Basis fachliche Kenntnisse gefragt sind.